Lissabon: Sonnenschein, Charme & pastellfarbene Gassen

Lissabon: Sonnenschein, Charme & pastellfarbene Gassen

Lissabon im November: Sonnenschein, Charme und pastellfarbene Gassen

Lissabon ist eine Stadt, die sich in jede Jahreszeit verliebt – doch besonders im November zeigt sie sich von einer einzigartigen Seite.

Wir hatten das Glück, Portugals Hauptstadt in diesem Monat zu erleben: mit strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und einer entspannten Atmosphäre abseits der sommerlichen Touristenströme.

Ein Spaziergang durch Geschichte und Meerblick

Unser Abenteuer begann in Belém, dem Viertel der Entdecker. Der Torre de Belém, einst eine Verteidigungsanlage, ragt majestätisch aus dem Wasser. Tipp: Früh morgens sind die Schlangen kürzer, und man kann die Aussicht in Ruhe genießen.

Nur wenige Schritte entfernt steht das Padrão dos Descobrimentos, ein Denkmal, das an die großen portugiesischen Seefahrer erinnert. Wer hoch hinauf will, kann mit dem Aufzug nach oben fahren und den Blick über den Tejo genießen.

Ein Besuch im Mosteiro dos Jerónimos sollte eigentlich auch nicht fehlen – ein architektonisches Meisterwerk und die letzte Ruhestätte des berühmten Seefahrers Vasco da Gama. Jedoch hatten wir nicht genügend Zeit und konnten diese besondere Sehenswürdigkeit lediglich von außen betrachten. Hier lohnt es sich dennoch, vorab Tickets online zu buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Natürlich ließen wir uns eine süße Pause nicht entgehen: Die berühmten Pastéis de Belém sind ein absolutes Muss! Außen knusprig, innen cremig – und am besten noch warm mit einer Prise Zimt und Puderzucker. Wer die langen Schlangen vermeiden möchte, kann die Törtchen auch im Innenbereich bestellen und sich setzen.

Das Herz der Stadt entdecken

Vom Praça do Comércio, dem beeindruckenden Platz am Ufer des Tejo, schlenderten wir in Richtung der Sé de Lisboa, der ältesten Kathedrale der Stadt. Wer sich für Geschichte interessiert, kann hier auch die Schatzkammer mit religiösen Artefakten besichtigen.

Die engen, verwinkelten Gassen des Stadtviertels Alfama entführten uns in eine andere Zeit – ein Labyrinth aus Kopfsteinpflaster, alten Häusern und kleinen Fado-Lokalen.

Nehmt die berühmte Straßenbahn 28, um Alfama bequem zu erkunden und gleichzeitig ein nostalgisches Erlebnis zu genießen.

Ein besonders magischer Moment erwartete uns am Miradouro de Santa Luzia: Der Blick über die roten Dächer und den glitzernden Tejo-Fluss war einfach atemberaubend. Diese Stadt lebt von ihren Aussichtspunkten, also nahmen wir später auch den Elevador de Santa Justa, einen historischen Aufzug, der uns über die Dächer der Innenstadt hob.

Ein perfekter Abschluss: Bairro Alto und grandiose Aussicht

An unserem Abreisetag nutzten wir die verbleibende Zeit, um das Viertel Bairro Alto zu erkunden. Tagsüber zeigt sich dieses Viertel von einer ruhigeren Seite, mit charmanten Gassen und versteckten Cafés. 

Unser letzter Stopp führte uns zum Miradouro de São Pedro de Alcântara, einem weiteren atemberaubenden Aussichtspunkt. Am Kiosk dort kann man sich mit einem Kaffee oder einem Glas Wein niederlassen und den Panoramablick auf die Stadt genießen.

Hier ließen wir unsere Reise ausklingen und genossen noch einmal den Panoramablick auf die Stadt, bevor es zurück nach Hause ging.

Fazit: Warum Lissabon im November?

Lissabon hat uns verzaubert – und der November war die perfekte Reisezeit.

Weniger Menschenmassen, angenehme Temperaturen und die Möglichkeit, die Stadt in ihrem authentischen Charme zu erleben. Wer Lissabon entdecken möchte, sollte sich nicht nur auf den Sommer festlegen – manchmal liegt das Besondere in der Nebensaison.

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